Umgebung

Der Rosengarten in Hadamar

Ein Meer an Blüten im Rosengarten auf dem Herzenberg in Hadamar

eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Hadamar ist der Rosengarten, welcher auf einer gesamt Fläche von 3.000 km² über 2.000 Rosenstöcke in 200 verschieden Sorten ziert.

Dieses herrliche Naherholungsgebiet auf dem Herzenberg-Plateau, an der Herzenbergkapelle, sollte man unbedingt gesehen haben. Dieser englische Rosengarten bekommt einen romantischen flair durch die Rosenbögen und -lauben, sowie von den blaublühenden Stauden. Die schönen Kletterrosen, die an Hochzeits-Rosenbögen empor ranken.

Der Rosengarten wurde in den letzten 20 Jahren kontinuierlich erweitert. Zu letzt hinzugekommen ist der japanische Garten-Teil und das holländische Beet.

Der Garten ist über das gesamte Jahr geöffnet und und der Eintritt ist frei.
Der Verein bittet allerdings um eine Spende für die Pflege des Gartens.

Auch eine Wanderung zum Rosengarten lohnt sich, da östlich gelegen davon der Galgenberg liegt. Welcher bis 1816 die Richtstätte von Hadamar war. Der Galgen bestand aus zwei gemauerten Säulen, über denen ein starker Eichenholzbalken lag, an dem drei eiserne Haken befestigt waren. Daneben war, in Richtung des Herzberges, das Schafott aufgerichtet. 1816 wurde die Anlage von Gymnasiasten abgerissen. Der letzte Delinquent wurde hier Ende des 18. Jahrhunderts durch das Schwert gerichtet.

Heute hat man vom Galgenberg einen weiten Blick zum Süden über das Limburger Becken bis zum Feldberg im Taunus. Im Westen zieht sich die Montabauerer Höhe und im Norden erheben sich die Höhen des Westerwalds.

Rosengarten Hadamar

Gedenkstätte Hadamar

Die Gedenkstätte in Hadamar soll an die Opfer des nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen erinnern. Sie versteht sich als ein Ort des Gedenkens, der historischen Aufklärung und politischen Bildung.

Sie richtet sich dabei an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und versucht diesen die Kenntnisse über die NS-Euthanasie-Verbrechen zu vermitteln, aber auch den aktuellen Fragestellungen der politischen Bildung zu thematisieren.

In begleitenden Rundgängen, Studientagen und mehrtägigen Projekttagen soll dieses geschehen.

Öffnungszeiten
Mo - Do 09:00 - 16:00 Uhr
Freitag 09:00 - 13:00 Uhr
In den Sommerferien vom 1. Juli bis zum 13. August 2017
ist die Gedenkstätte zusätzlich geöffnet
Samstag & Sonntags 10:00 - 17:00 Uhr
Zur Gedenkstätte

Gedenkstätte Hadamar

Schloss Hadamar

Das Schloss ist das Wahrzeichen der Stadt Hadamar. Es war die Residenz der Hadamarer Linie des Hauses Nassau und in dieser Funktion über 150 Jahre Herrschaftssitz eines eigenständigen Fürstentums. In seiner heutigen Bauform ist es von der Renaissance geprägt.

Das Schloss befindet sich am linken Ufer des Elbbachs. Auf dem Gebiet des heutigen Schlosses befand sich ab etwa 1190 ein Hof des zisterziensischen Klosters Eberbach. Am 18. Dezember 1320 verkaufte das Kloster seinen Hof samt Kapelle und Ländereien an den Grafen Emich von Nassau-Hadamar. Er ließ auf dem Hofgelände eine Wasserburg und südlich davon einen Wirtschaftshof errichten.

Nachdem Hadamar 1324 Stadtrechte verliehen bekam, entstand um den inzwischen an der linken Elbbachseite entstandenden Teil der Siedlung eine Stadtmauer, in die auch die Burg einbezogen wurde. Heute erinnert daran noch die Hammelburg genannten Reste der Stadtmauer an der Limburger Pforte.

Ab 1650 – mit der Fürstung von Johann Ludwig von Nassau-Hadamar – war die jetzt zu einem Rennaissance-Schloss umgebaute Anlage Sitz des Fürstentums, das sich bis zum Jahr 1743 hielt. In den darauf folgenden Jahren dienten verschiedene Teile des Schlosses als Verwaltungs- und Wohnräume.

Ab 1823 beherbergte das Schloss gemeinsam mit der alten Jesuitenschule eine höhere Schule. Dazu waren im Ostflügel Klassenräume eingerichtet worden. In den folgenden Jahren kaufte der Nassauische Zentralstudienfonds das gesamte Schlossgebäude auf. 1844 wurde der Unterrichtsumfang auf den eines Gymnasiums ausgeweitet. Nachdem das Gymnasium 1971 ausgezogen war, stand das Hauptgebäude des Schlosses lange leer, bis es 1988 saniert wurde.

In der ehemaligen Fürstenwohnung soll das Museum der Glasfachschule Hadamar untergebracht werden. Südlich des Schlosses reihen sich ehemalige Wirtschaftsgebäude – der Fohlenhof und der Marstall an. Hinter der restaurierten Fassade der fürstlichen Stallungen ist das Stadtmuseum Hadamar eingezogen, das unter anderem eine große Sammlung von Scherenschnitten, Zeichnungen und Aquarellen der Künstlers Ernst Moritz Engert beherbergt. Der Fohlenhof wird heute als Restaurant geführt. Vor dem Stadtmuseum steht ein Brunnen, der an die Heimatvertriebenen aus Böhmen erinnert, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Glasveredelung nach Hadamar brachten.

Verlässt man den Schlossbereich gelangt man zur steinernen Brücke, die eigentlich Nepomukbrücke heißt. Sie wurde 1571 erbaut und überspannt mit fünf Bögen den Elbbach. Hier liegt der historische Kern der Siedung und auch der Ursprung des Namens Hadamar: Streitwasser. Die günstige Überquerung des Elbbachs an dieser Furt führte zu vielen Streitigkeiten.

Die ältesten Bauteile des heutigen Brückenbaues mit romanischem Bogenfries reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Statue des heiligen Nepomuk aus rotem Sandstein zählt zu den Hauptwerken von Martin Volck, einem der wichtigsten Vertreter der Hadamarer Schule.

Von der Nepomukbrücke aus hat man einen guten Blick auf das ehemalige Franziskanerkloster, das sich westlich des Elbbaches erhebt. In der zugehörigen Ägidien-Kirche ruhen in der Fürstengruft die Gebeine von 31 Mitgliedern des Hauses Nassau-Hadamar.

Schloss Hadamar

Hadamars „Altes” Rathaus

In der Altstadt haben sich zahlreiche Fachwerkgebäude erhalten, darunter das sehenswerte Rathaus (erbaut 1639) und das Jesuiteninternat (frühes 17. Jahrhundert) an der Limburger Pforte.

Rathaus Hadamar

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